Aktuelle Informationen:


01.12.2008 Neue Schirmherrin der  "Deutschen Thalassämiehilfe e.V." und zwei Spendenschecks in Höhe von insgesamt 2.620 Euro
Am 1. Dezember 2008 lud der Präsident des Deutschen Thalassämiehilfe e.V., Oberfeldarzt Dr. Jörg Ruff, in das Musikzimmer der Offizierheimgesellschaft in der Luftwaffenkaserne Köln-Wahn ein. In Anwesenheit des Amtschefs Luftwaffenamt, Generalmajor Winfried Gräber, des Kommandeurs der 1. Luftwaffendivision, Generalmajor Dieter Naskrent, sowie dem Fernseh-Entertainer Guido Cantz wurden zwei Schecks in Höhe von insgesamt 2.620 Euro an die neue Schirmherrin der Deutschen Thalassämiehilfe, Vera Naskrent, überreicht.

Oberfeldarzt Dr. Ruff dankte Frau Birgit Finster für ihr Engagement als Schirmherrin der Deutschen Thalassämiehilfe.
Für ihren Einsatz in den letzten viereinhalb Jahren überreichte er ihr das Vereinswappen. Da traditionell die Ehefrau des Kommandeurs der 1. Luftwaffendivision, die Schirmherrschaft über den gemeinnützigen Verein übernimmt, wurde das Ehrenamt an Vera Naskrent, die den Verein in Zukunft an prominenter Stelle, öffentlichkeitswirksam unterstützen wird, übergeben.

Ihre erste Amtshandlung ließ nicht lange auf sich warten: Aus den Händen von Generalmajor Gräber und Guido Cantz erhielt sie einen Scheck über 620 Euro für die Unerstützung Thalassämie-Kranker auf Sardinien. Dieser Betrag war der Erlös eines Benefiz- Fußballspiels im September diesen Jahres. In diesem Zusammenhang hob Generalmajor Gräber das Engagement von Guido Cantz bei dieser Veranstaltung hervor. Er bezeichnete ihn als echten „Porzer Jung“, der wisse wo seine Wurzeln lägen. Auch Cantz wurde das Wappen des deutschen Thalassämiehilfe e.V. überreicht.

Im Anschluss wurde ein weiterer Scheck in Höhe von 2.000 Euro an die neue Schirmherrin überreicht. Hierbei handelte es sich um die Erlöse aus dem alljährlichen Fürstenfeldbrucker Standortball, der am 27. September 2008 stattfand.

Alle Beteiligten freuten sich über den Spendenerfolg, wird das Geld doch dringend benötigt. Bereits seit über 40 Jahren unterstützt die Deutsche Thalassämiehilfe e.V. über 1.200 Menschen, die auf Sardinien von der Krankheit, die auch Mittelmeeranämie genannt wird, betroffen sind.

 

Dr. Jörg Ruff überreicht Birgit Finster das Vereinswappen

 

Guido Cantz, Vera Naskrent und Generalmajor Winfried Gräber

Quelle: Luftwaffe (Henning/Schmidt)


13.11.2007 Neuer Präsident der  "Deutschen Thalassämiehilfe e.V."

Bedingt durch die Versetzung des bisherigen Präsidenten, Oberstarzt Dr. Bernd Brix, wurde im Rahmen der diesjährigen Jahreshauptversammlung Oberfeldarzt Dr. Jörg Ruff vom Kommandeur der 1. Luftwaffendivision, Generalmajor Thomas Gericke,  zum neuen Präsidenten vorgeschlagen und von den anwesenden Versammlungsteilnehmern einstimmig gewählt.

12.09.2007 Spende an das Krankenhaus Benaghi in Cagliari 

Ende 2006 bekam die Deutsche Thalassämiehilfe die Information, dass die hämatologische Abteilung des Krankenhauses Benaghi in Cagliari unter Leitung von Professor La Nasa dringend eine Zentrifuge zur Separation von Blutbestandteilen für die Gewinnung von Stammzellen benötigt. Eine solche Zentrifuge ist sehr teuer. Durch die gemeinsamen Anstrengungen vieler Soldaten der Luftwaffe, des Rotary Club Dachau und der Stefan-Morsch-Stiftung in Birkenfeld konnten wir das Unmögliche möglich machen. Am 12. September konnten wir eine Hochleistungszentrifuge der Fa. Beckman-Coulter im Wert von 35.000 €  an Professor La Nasa in Cagliari übergeben. Hierdurch wird die Gewinnung von transplantierbaren Zellen zukunftssicher erleichtert und damit ein wichtiger Schritt in Richtung Heilung der Krankheit gemacht. Die Übergabe der Spende fand auch auf Sardinien ein großes Echo. Drei italienische Fernsehsender und mehrere Zeitungen haben darüber berichtet.


Übergabe der Zentrifuge an Professor La Nasa


Text und Photo: Oberstarzt Dr. Brix


05.10.2006 Jahreshauptversammlung der "Deutschen Thalassämiehilfe e.V."

Im Rahmen der diesjährigen Jahreshauptversammlung wurde Oberfeldarzt Dr. Bernd Brix vom Kommandeur der 1. Luftwaffendivision, Generalmajor Thomas Gericke,  zum neuen Präsidenten vorgeschlagen und von den anwesenden Versammlungsteilnehmern einstimmig gewählt.

Der bisherige Präsident, Oberstarzt Dr. Franz Grell, bedankte sich im Rahmen seines Rechenschaftsberichtes für die langjährige Zusammenarbeit. Oberstarzt Dr. Grell ist bereits seit September nicht mehr Angehöriger der 1. Luftwaffendivision, sodass auch aus Gründen der Verfügbarkeit eine Neubesetzung des Präsidentenamtes unumgänglich geworden ist.  


22.07.2004 Eine Spende für die Hoffnung

Teilnehmer des 90. Offiziersanwärterlehrgangs sammelten Geld für die „Deutsche Thalassämiehilfe e.V.“.
Oberst Michael Kuhn, Kommandeur der 1. Lehrgruppe der Offizierschule der Luftwaffe (OSLw) in Fürstenfeldbruck, konnte sichtlich stolz auf seine „Jungs“ sein. Knapp 925 Euro sammelten die Offiziersanwärter des 90. Offiziersanwärterlehrgangs während ihres Abschlussballs zugunsten der „Deutschen Thalassämiehilfe e.V.“.
Im Rahmen eines kleinen Zeremoniells überreichte der Kommandeur die Spende in Form eines Schecks an die Schirmerherrin des Vereins, Frau Birgit Finster. Ein kleines Stück Papier mit einer Zahl versehen, doch ein weiterer Schritt zur Erforschung und letztendlich auch Behandlung dieser Erbkrankheit.

Oberst Michael Kuhn, Kommandeur der 1. Lehrgruppe an der OSLw, überreicht der Schirmherrin der „Deutschen Thalassämiehilfe e.V.“, Frau Birgit Finster, den Spendenscheck
Oberst Michael Kuhn, Kommandeur der 1. Lehrgruppe an der OSLw, überreicht der Schirmherrin der „Deutschen Thalassämiehilfe e.V.“, Frau Birgit Finster, den Spendenscheck

Text und Photo: Oberstabsgefreiter RUA Andreas Zügel


07.07.2004 Deutsche Thalassämiehilfe unterstützt Klinik in San Gavino
 

Die Besucher im Bezirkskrankenhaus in San Gavino
Die Besucher im Bezirkskrankenhaus in San Gavino

Im Rahmen einer Informationsfahrt organisierte Oberleutnant Carsten Schatz, Thalassämiebeauftragter des Taktischen Ausbildungskommandos der Luftwaffe in Italien, einen Besuch des Präsidenten Oberstarzt Dr. Franz Grell, Frau Birgit Finster, Schirmherrin des Vereins, sowie der Sozialbeauftragten Heike Nowack im Bezirkskrankenhaus in San Gavino.
 
Frau Dr. Bacella begrüßte die deutsche Delegation und erläuterte die medizinische Versorgung der Thalassämiker in ihrem Haus. Bei den unterschiedlichen Globinketten gibt es vier verschiedene Grundtypen wobei besonders die Betha-Thalassämie von klinischer Bedeutung ist.
Dieser überwiegend auf Sardinien vorkommende Typ ist je nach Schwere des Krankheitsbildes mit nicht regelmäßiger bis dauernder Bluttransfusionsbedürftigkeit bei schwerster Anämie behaftet. Vollständig heilbar ist Thalassämie jedoch nur durch Knochenmarktransplantationen, wenn die Patienten jünger als 15 Jahre sind, wie Langzeitstudien belegen.
Um den Aufenthalt in dem für Bluttransfusionen eingerichteten Krankenzimmer für die Patienten etwas kurzweiliger zu gestalten, übergab Frau Birgit Finster ein tragbares Radiogerät. Oberstarzt Dr. Grell betonte die jahrelange enge Zusammenarbeit mit der Klinik und überließ zur weiteren Unterstützung 6 Blutentnahmewaagen im Gesamtwert von ca 9000,-- €. Der Mediziner sprach das Fehlen von ausreichend Blutkonserven und der viel zu geringen Fähigkeit der Sarden Blut zu spenden an und forderte vor laufenden Kameras auf mitzuhelfen, durch Blutspenden weiter Leben zu retten.

Übergabe einer der Blutmesswaagen
Übergabe einer der Blutmesswaagen


Text: Siegfried Ziegler HptFw u. InfoMstr FlaRakGrp 23     Bild: Jens Reiz HptFw u. InfoMstr TaktAusbKdoLw IT


07.07.2004 Sardische Folkloregruppe begrüßt deutsche Thalassämiedelegation
 
Der Präsident der deutschen Thalassämiehilfe e.V. Oberstarzt Dr. Franz Grell und die Sozialreferentin des Vereins Frau Heike Nowack luden sardische Familien und an Thalassämie erkrankte Kinder und Jugendliche zu einem „Schnupperbesuch“ in das Deutsche Haus auf dem NATO-Stützpunkt Decimomannu auf Sardinien ein. 

Die sardische Folkloregruppe
Die sardische Folkloregruppe

Die sardische Folkloregruppe beim Tanz
Die sardische Folkloregruppe beim Tanz

Oberstarzt Dr. Grell ging in seiner Begrüßung auf die seit mehr als 25 Jahren gewährte Hilfe der Luftwaffensoldaten ein und freute sich besonders über den Besuch von Frau Birgit Finster, der neuen Schirmherrin des Vereins. Frau Finster betonte, dass Sie sich sehr gerne für dieses Ehrenamt zur Verfügung gestellt habe und möchte diesen Besuch nutzen sich über die Aktivitäten der Thalassämiehilfe vor Ort informieren. Die sardische Folkloregruppe „Sa Nassa“ eröffnete und begleitete den Abend mit Tanzaufführungen und erntete für ihre Darbietungen sehr viel Beifall. 


Text und Bild: Siegfried Ziegler HptFw und InfoMstr FlaRakGrp 23


06.07.2004 Spendenübergabe für die deutsche Thalassämiehilfe e.V.

Die FlaRakGrp 23 (Flugabwehrraketengruppe) unterstützt die Deutsche Thalassämiehilfe e.V. mit Sach- und Geldspenden für Hilfsbedürftige auf Sardinien. Am 05. Juli 2004 überreichten der stellvertretende Kommandeur der Flugabwehrraketengruppe 23 , Oberstleutnant Thomas Goller und der Initiator der Aktion, Hauptfeldwebel Siegfried Ziegler, die Sach- und Geldspenden an Oberstarzt Dr. Franz Grell, dem Präsidenten der deutschen Thalassämiehilfe.
Oberstleutnant Goller gratulierte im Beisein des Divisionskommandeurs, Generalmajor Norbert Finster und dessen Ehefrau Birgit Finster, der Schirmherrin der Stiftung, Hauptfeldwebel Ziegler zu dessen Spendenaufruf und dankte zugleich den Soldaten und zivilen Mitarbeitern der Max-Immelmann-Kaserne für ihre spontane und großartige Hilfs- und Spendenbereitschaft.

Spendenübergabe an den 1. Vorsitzenden
Spendenübergabe an den 1. Vorsitzenden

Nach dem Motto „rede nicht über Gutes, sondern tue es“ rief der Informationsmeister der Flugabwehrraketengruppe 23 die Angehörigen des Standortes auf, sich für die von der 1. Luftwaffendivisionins Leben gerufenen deutschen Thalassämiehilfe e.V. einzusetzen und diese zu unterstützen. Thalassämie ist eine tödlich verlaufende Erkrankung des blutbildenden Systems im Knochenmark. Dieser vererbbare genetische Fehler führt zu einem verfrühten Absterben der roten Blutkörperchen und schließlichzum qualvollen Erstickungstod. Knochenmarktransplantationen können 
zu einer dauerhaften Heilung verhelfen. Allein in Deutschland und Italien sind über 6. 000 Kinder und Jugendliche erkrankt. Weltweit dürften es über 4,5 Millionen sein. Die Hilfe des Vereins erfolgt insbesondere durch die Bereitstellung von Blut für Transfusionen und der Organisation von Blutspenden. Ferner gilt es aus Spendenmitteln die benötigten medizinischen Geräte, notwendigen Operationen und entsprechenden Nachbehandlungen sowie Erholungsmaßnahmen zu finanzieren und potentielle Knochenmarkspender zu mobilisieren, deren Typisierung pro Person ebenfalls mindestens 50,- Euro kostet.
Der Präsident, Oberstarzt Dr. Grell, dankte im Namen der deutschen Thalassämiehilfe dem stv. Kommandeur für den Scheck in Höhe von 400,-- Euro, die Durchführung der Sammlung und allen Spendern der FlaRakGrp23 für ihren Beitrag und ihr Engagement um Leben zu retten. Ein Großteil der Sachspenden sowie die Kinderbekleidung, Spielsachen und Stofftiere gehen an ein Waisenhaus, das von Frau Heike Nowack, Sozialreferentin des Vereins der deutschen Thalassämiehilfe seit vielen Jahren betreut wird. Zudem verfügt Frau Nowack über ein kleines Bekleidungslager für die Ärmsten der Armen. 
 
Abschließend stellte Hauptfeldwebel Siegfried Ziegler den „Thalassämie-Truck“ vor. Dieser Lkw im Maßstab 1:87 ist auf drei Seiten beschriftet und soll weitere Einnahmen für die deutsche Thalassämiehilfe bringen. Der Truck wird für 5 € verkauft, wobei 2 € an den Verein als Spende weitergeleitet werden. Bei Anfragen, welche Bestellungen oder die Logos der Trucks betreffen, bitte an HFw Ziegler unter der Durchwahl 90-6600-3013 im Bundeswehrnetz sich wenden.


Text und Bild: OGefr.Stefan Weiß, FlaRakGrp 23 


17.03.2004 Neue Schirmherrin der Deutschen Thalassämiehilfe e.V.
Mitgliederversammlung der Deutschen Thalassämiehilfe e.V. in  Fürstenfeldbuck

Die deutsche Thalassämiehilfe e.V. konnte im Jahr 2003 endgültig ihren Sitz von Karlsruhe nach Fürstenfeldbruck verlegen“. Mit diesen Worten eröffnete Oberstarzt Dr. Franz Grell, Präsident der Deutschen Thalassämiehilfe e.V., die ordentliche Mitgliederversammlung des Vereins in den Räumen der 1. Luftwaffendivision. In Anwesenheit des Divisionskommandeurs Generalmajor Norbert Finster und dessen Ehefrau Birgit Finster stellte der Vorstand seinen Rechenschaftsbericht für das Jahr 2003 vor.

Ein außergewöhnliches Projekt des abgelaufenen Jahres, erläuterte Dr. Grell, war die Unterstützung von 10 Thalassämikern, die zu weiterführenden Untersuchungen von Sizilien nach Hamburg gebracht wurden. Die deutsche Thalassämiehilfe übernahm hier erfolgreich die Koordination der Unterbringung und Verpflegung mit dem Bundeswehrkrankenhaus Hamburg. Aber auch mit Geld- und Sachspenden zeigte sich der Präsident zufrieden. Ein besonderer Dank gilt dem Blutspendedienst der Bundeswehr, der aus Anlass seines 25-jährigen Jubiläums den Erlös der Thalassämiehilfe zukommen ließ.
Auch für 2004 ist schon wieder einiges geplant. So wird im April eine Sachspendenlieferung mit Kleidung und weiteren nützlichen Gegenständen des täglichen Gebrauchs den Erkrankten auf Sardinien zugesandt. Der „Karlsruher Bürgerlauf“ am 03.09.04 wird wie nahezu jedes Jahr seinen Erlös dem Verein ebenso spenden, wie das von der Sozialreferentin des Vereins, Heike Nowak, organisierte Benefizkonzert in Sobernheim.

Generalmajor Finster, seine Ehefrau Birgit Finster sowie der 1. Vorstand, Oberstarzt Dr. Franz Grell
Generalmajor Finster, seine Ehefrau Birgit Finster sowie der 1. Vorstand, Oberstarzt Dr. Franz Grell

Nach der Entlastung des Vorstandes übergab Dr. Grell das Wort der neuen Schirmherrin Frau Birgit Finster. Die Ehefrau des Divisionskommandeurs hatte sich spontan bereiterklärt das Ehrenamt zu übernehmen. Sie freue sich besonders auf diese verantwortungsvolle Aufgabe und hoffe, dem gemeinnützigen Verein und somit auch den Hilfsbedürftigen auf Sardinien mit Rat und Tat zur Seite stehen zu können.
Nach der Versammlung gingen die Mitglieder mit dem einhelligen Willen auseinander, die Deutsche Thalassämiehilfe auch weiterhin nach besten Kräften zu unterstützen, um den von dieser seltenen Krankheit betroffenen Familien das Leben ein wenig erleichtern zu können.


Text u. Bild: Oberstlt Jörg Bokelmann/ Kdo 1. LwDiv -Pressestelle-


25.09.2003
bis
26.09.2003

Benefizveranstaltung in Koblenz: "Blutbrücke für kranke Kinder"

Im Rahmen des 25-jährigen Bestehens der "Blutbrücke" nach Decimomannu organisierte der Blutspendedienst der Bundeswehr Koblenz ein Wochenende für die an Thalassämie erkrankten Kinder Sardiniens.

Regelmäßig werden vom Blutspendedienst der Bundeswehr im Zentralen Institut des Sanitätsdienstes Koblenz Blutkonserven mit den benötigten Blutgruppen und Untergruppen unentgeltlich zur Verfügung gestellt und durch die Bundesluftwaffe über den Flughafen Köln/Bonn nach Sardinien transportiert. Im Verlaufe der vergangenen 
25 Jahre wurden auf diese Weise ca. 40.000 Blutkonserven für die Kinder nach Decimomannu geliefert.

Insgesamt 19 Sarden wurden am Donnerstag Abend, dem 25. September 2003, auf dem Flughafen in Köln-Wahnheide von Angehörigen des Blutspendedienstes empfangen. 

Bevor sie zu Ihren Gastfamilien nach Hause konnten, gab es erst einmal einen Schnupperabend, denn der größte Teil der Gäste spricht kein Deutsch und auch den Mitarbeitern des Blutspendedienstes fehlt es an den notwendigen Kenntnissen der italienischen Sprache – zum Glück war aber Schwester Elke, die gute Seele der Luftwaffensanitätsbereitschaft des Taktischen Ausbildungskommandos der Luftwaffe / Italien aus Decimomannu als „Dolmetscherin“ mit dabei. Auch mit ein wenig Englisch konnten die Sprachbarrieren sehr gut und schnell auf beiden Seiten überwunden werden.

Über das ganze Wochenende erhielten die Gäste einen Einblick in die Region (u.a. Boppard, Winnigen) und über das Leben der Menschen, die Ihnen über Jahre mit dem „roten Saft“, Sach- und Geldspenden und viel Engagement das Leben erleichtern und vor allem etwas lebenswerter gestalten konnten.


Deutsch-Sardischer Folklore-Abend am 26. September 2003 in der Rhein-Kaserne in Koblenz:

Am Freitag, dem 26. September fand eine Benefizveranstaltung des Blutspendedienstes in den "Heiligen Hallen" der Rheinkaserne in Koblenz statt, an dem viele alte und neue Gesichter der 25-jährigen Blutbrücke teilnahmen (u.a. der Initiator des Ganzen, Herr Oberfeldapotheker a.D. Dieter Brandt).
 

Präsident der Deutschen Thalassämiehilfe e.V., Herr Oberstarzt Dr. Grell, erhält ein Gastgeschenk vom Conférencier Herrn OStFw Günster und von der sardischen Folkloregruppe „Sa Nassa“

Im Hintergrund: Institutsleiter Zentrales Institut des Sanitätsdienstes der Bundeswehr Koblenz, Herr Flottenarzt Dr. Bergmann3.v.l.: Schwester Elke Grabowski von der LwSanBschft des Taktischen Ausbildungskommandos der Luftwaffe/Italien in Decimomannu, die zugleich ihre Dienste als Übersetzerin zur Verfügung stellte.

1. u. 2. v.l.: Zwei Mitglieder der Folkloregruppe

Übergabe des Gastgeschenkes, Foto: WTD 51 – AF

   

Herr Generalapotheker Dr. Krohn mit Ehefrau und Flottenarzt Dr. Bergmann, Foto:  ZInstSanBw KOB
Herr Generalapotheker Dr. Krohn mit Ehefrau und Flottenarzt Dr. Bergmann (Institutsleiter Zentrales Institut des Sanitätsdienstes)

Einzug der "Winzer-Trachtengruppe Winningen", Foto:  ZInstSanBw KOB
Einzug der „Winzer-Trachtengruppe Winningen“

   
Oberstarzt Dr. Grell (Präsident der Deutschen Thalassämiehilfe e.V.) und Herr Oberst Vierzigmann (Streitkräfteunterstützungskommando – Logistikamt der Bundeswehr / Grp 3) stellvertretend für die zahlreich anwesenden ehemaligen „Decianer“ des Deutschen Luftwaffen-Übungsplatz-Kommandos Decimomannu bzw. des heutigen Taktischen Ausbildungskommandos der Luftwaffe/Italien zusammen mit ihren Ehefrauen im Foyer des Wirtschafts-/ Kantinengebäudes

Oberstarzt Dr. Grell und Herr Oberst Vierzigmann, Foto:  ZInstSanBw KOB

   
Schon weit im Vorfeld wurde um Spenden für dieses Wochenende gerungen, vor allem aber die am Benefizabend stattfindende Tombola konnte einen großen finanziellen Erlös für die Kinder einbringen.
Immer wieder beteiligten sich Firmen, Organisationen (u.a. DRK, Stefan- Morsch-Stiftung, Deutsche Thalassämiehilfe e.V.) und Privatleute an der Spendenaktion, so dass die Hauptpreise bei der Tombola äußerst attraktiv waren (u.a. Freiflüge in Urlaubsgebiete, ein Großbild-Fernsehgerät, DVD- und Videoplayer, Drucker, Elektrogeräte für den Hand-/ Heimwerker, wertvolle Bilder, eine Golfausrüstung u.v.a.m.).

Als Reinerlös aus den Tombolaeinnahmen und Geldspenden konnte der Stiftung Deutsche Thalassämiehilfe e.V. ein Gesamtbetrag von 2500.- € für ihre Arbeit zur Verfügung gestellt werden.

Als Dankeschön für die Einladung nach Deutschland brachten die Sarden allen Beteiligten ein Stück Kultur Sardiniens mit nach Koblenz, um uns mit typischen Volkstänzen der Folkloregruppe „Sa Nassa“ Freude zu bereiten, welche auch am Sonntag die Euro-Kinder-Hilfe in Dortmund unterstützten.
 
„Launetta-Spieler“ der sardischen Folkloregruppe „Sa Nassa“, Foto:  ZInstSanBw KOBBesonderes Highlight des Folklore-Abends in Koblenz war ein Launetta- spieler.  

Die Launetta ist ein typisches Instrument für Sardinien und wird nur noch von wenigen Musiker in der Welt beherrscht.

Darbietung eines Tanzes mit Gesang der sardischen Folkloregruppe „Sa Nassa“, Foto:  ZInstSanBw KOB
Darbietung eines Tanzes mit Gesang der sardischen Folkloregruppe „Sa Nassa“ aus Elmas (Provinz Cagliari)

   
Ein besonderer Dank und besondere Anerkennung gebührt all den Dienststellen, Firmen und den handelnden Personen, die neben ihren dienstlichen bzw. beruflichen Verpflichtungen, sich durch ihr Engagement, ihre Mitarbeit und tatkräftige Unterstützung in den Dienst der Sache gestellt haben und damit wesentlich, zum Erfolg und der positiven Resonanz der Benefizveranstaltung beigetragen haben.
 
(Auszüge aus der Pressemitteilung, erstellt von Stabsapotheker Thomas Klose, Oberregierungsrat Dr. Michael Putzker und Technischen Amtsinspektor Rolf Werner Thiele)